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Regula:

Dora Louise, du bist 1939 geboren und wirst nächstes Jahr 80 Jahre alt. Wann hast du mit Taiji begonnen?

Dora Louise (DL):

Anfangs der 90er Jahren habe ich im Fernseher Al Huang gesehen. Seine Bewegungen waren für mich wie Tanzen, sie faszinierten mich, und ich brachte diese Bilder nicht mehr aus meinem Kopf. Später erfuhr ich, dass das eine von Al Huang ausgeführte Art von Taijiquan war. Natürlich war auch die Chinesische Medizin mit Yin und Yang, den Meridianen und all den weiteren Gebieten immer ein Begriff für mich, und ich hatte mich in dieses Gebiet eingelesen.

Als dann eine Physiotherapeutin in meinem Wohnquartier einen Taiji-Kurs ausschrieb, meldete ich mich an und besuchte den Kurs während zwei, drei Jahren. Wir begannen mit der neunzehner Form und wechselten später zur für mich sehr schwierigen 38-Form.

Regula:

Ja, das ist so. Die 38er Form ist sehr anspruchsvoll.

DL:

Genau. Nach einer gewissen Zeit probierte ich Yoga aus. Ich merkte aber bald, dass mir diese immer an der gleichen Stelle ausgeführten Dehnungsübungen, nicht entsprachen. Ich gab schon bald auf, machte eine Pause und meldete mich wieder bei der Taiji-Lehrerin zum einmal wöchentlich stattfindenden Taiji-Training. Ich bin da immer noch dabei, es gefällt mir, obwohl wir noch immer bei der 38er Form sind. Und dann komme ich noch einmal monatlich zu dir in den «Zürcher-Kurs». Ich schätze die feinen Korrekturen und ich bereue es sehr, wenn ich einmal fehlen muss. Ja, Taiji ist wichtig für mich.

Regula:

Du warst in einem medizinischen Beruf tätig?

DL:

Ich war medizinische Röntgenassistentin.

Regula:

Deine Tätigkeit war westlich geprägt mit einer anderen Auffassung von Krankheit und Mensch als du sie im Taijiquan und bei der Chinesischen Medizin findest. Trotzdem hattest du die Offenheit, in ein ganz anderes Gebiet einzusteigen.

DL:

Ja. Ich wusste immer, dass andere Kulturen auch ein grosses, oft über viele Jahre entwickeltes Wissen haben.

Regula

Ich spüre bei dir diese bereits erwähnte Offenheit, weitere Seiten als die materiellen zu entdecken, sehr gut.

DL:

Ja genau, das Suchen nach den Tiefen des Lebens war für mich immer wichtig. So hat mich beispielsweise das Symbol «Yin/Yang», das Helle und das Dunkle, die beiden sich ergänzenden Paare, immer angesprochen. Auch mit Astrologie habe ich mich befasst. Ich habe gemerkt, dass Wahrheit überall gefunden werden kann, sie zeigt sich jeweils einfach in anderen Worten.

Regula:

Wie meinst du Wahrheit zeigt sich auf eine andere Art?

DL:

Ich habe gelernt, dass in unserer Wahrnehmung viele feinstoffliche Vorgänge stattfinden, die wir mit unseren fünf «normalen» Sinnen nicht direkt erfassen können. Dies ist für mich eine ganz andere Realität, und ich versuche immer wieder Hintergründe zu verstehen.

Regula:

Ja, und im Zusammenhang mit Taiji und mit Energiearbeit entstehen viele, sehr interessante und tiefe Erfahrungen.

DL:

Genau. Es ist wunderbar, den Körper mit Taiji auf eine andere Art immer besser kennen zu lernen. Beispielsweise über die Langsamkeit, die aber immer in Bewegung stattfindet. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass Taiji intensiver und schöner wird, je langsamer ich es praktiziere. Am Anfang war das nicht so, da führte ich nur die Bewegungen aus. Erst mit der Zeit konnte ich tiefere Erfahrungen machen.

Regula:

Ja, das ist eigentlich der Weg, den alle Taiji-Übende machen. Der Weg, der uns immer tiefer in diese chinesische Bewegungskunst führt.

Gerne möchte ich noch deine Gesundheit im Zusammenhang mit Taiji ansprechen. Kannst du Zusammenhänge zwischen dem Üben von Taiji und deiner Gesundheit sehen?

DL:

Ja natürlich. Wenn man etwas so Schönes machen kann und einem das noch so gut tut, ist das sehr motivierend. Ich hatte eine Zeit mit starken Rückenschmerzen, und ein Arzt verordnete mir den Besuch in einem Fitnessstudio. Das «Arbeiten» an den Geräten war für mich aber schlimm, und ich war sehr froh, daneben noch das Taiji zu haben. Gottlob kann ich jetzt wieder machen, was mir entspricht.

RS:

Kannst du bei dir über all die Jahre gesundheitliche Veränderungen feststellen?

DL:

Ja, meine Gesundheit wurde und wird besser. Nebst dem wöchentlichen Taiji-Training bei der Lehrerin im Quartier und dem monatlichen bei dir besuche ich eine Atemtherapie. Ich spüre trotz meines Alters körperliche Veränderungen. Ich kann besser aufrecht gehen und ermüde weniger schnell. Atemtherapie und Taijiquan ergänzen sich sehr gut.

Regula:

Ich selber versuche auch, zusammen mit Taiji und einer weiteren feinstofflichen Körperarbeit den Ausgleich zu finden.

DL:

Das finde ich sehr gut. Das Zusammenwirken von verschiedenen Körperarbeiten kann sich bereichernd auswirken, kann andere Dimensionen öffnen.

Regula:

Kannst du vom Taijiquan auch im sozialen Bereich profitieren?

DL:

Ja, ich liebe es sehr mit Menschen zu üben, die auch gerne Taiji praktizieren. Es ist mir in beiden Gruppen wohl, und es ist für mich wichtig, diese Leute regelmässig zu treffen, mit ihnen über ihre Erfahrungen zu sprechen und zu sehen, dass wir alle Fortschritte machen.

Regula:

Dora Louise, übst du zu Hause auch Taiji?

DL:

Ich versuche mich an deine Übungen zu erinnern und baue beispielsweise deine Anregungen betreffend guter Haltung in den Alltag ein. Ab und zu übe ich Reeling silk.

Regula:

Was bringt dir Taiji noch weiter?

DL:

Taiji bringt viel Freude in mein Leben weil ich merke, dass diese Art mit dem Körper umzugehen mir so gut tut. Obschon, ich spüre das Fliessen der Energie nicht immer und spüre nicht genau, wo sie durchfliessen. Aber nach dem Üben fühle ich mich leichter, entspannter und es geht mir meistens besser. Manchmal bin ich etwas müde. Aber das darf ich mit meinen 80 Jahren ja auch sein.

Regula:

Auf jeden Fall. Und du darfst nicht vergessen, dass unsere Trainings 2.5 Stunden dauern.

Nun noch eine andere Frage. Hast du nebst Taijiquan noch andere Bezüge zu China?

DL:

Ja ich habe auch schon in Kalligraphiekursen mitgemacht und besuche gerne Ausstellungen im Riedbergmuseum. Schon als junge Frau hat mich die Denkweise der chinesischen Philosophen Konfuzius und Laotse interessiert. Bei Bedarf lasse ich mich mit Akupunktur behandeln.

Heute muss ich in meinem Leben andere Schwerpunkte setzen, ich kann intellektuell nicht mehr so viel aufnehmen. Aber ich interessiere mich nach wie vor für die geistigen Seiten des Lebens, alles was mit Intuition im Zusammenhang steht, finde ich spannend. Und ich möchte auch wissen, was auf der Welt neu geschieht.

Regula:

Dora Louise, ich bewundere deine geistige und mentale Präsenz. Du bist eine sehr aufgeschlossene Frau und ich hoffe, dass du deine Offenheit mit Taiji weiter behalten kannst.

DL:

Jaja, das Taiji möchte ich nicht missen, und ich wünsche mir, dass ich diese schönen Bewegungen noch lange ausüben kann. Ich möchte meine Beweglichkeit behalten und noch lange den Taiji-Unterricht besuchen können. Es ist halt viel einfacher in der Gruppe zu üben. Taiji tut mir spürbar gut, es ist meine Kraftquelle und es hilft mir, mich und mein Leben als Ganzes zu sehen.

Regula:

Dora Louise, ich danke dir, dass du dir Zeit für das Interview genommen hast.

*Name der Redaktion bekannt

Erfahrungsberichte

Taiji-Schülerinnen und Schülern über 70 Jahre erzählen im Gespräch mit Regula Stehli-Schär, wie sich Taijiquan in ihrem Alltag und ihrem Leben manifestiert. Wir publizieren hier einen Ausschnitt aus dem Interview mit Irma Bräm.

Regula

Irma, wann hast du mit Taiji begonnen?

Irma

Vor ungefähr 20 Jahren. Ich habe mich damals mit dem Telefon verwählt. Eigentlich suchte ich eine Yoga-Lehrerin und habe dann Regula erwischt. Sie hat gefunden, ich soll doch einmal ins Taiji kommen. Das habe ich dann gemacht und bin bei ihr hängen geblieben. Obschon mein Weg zum Trainingslokal eine Stunde dauert, bin ich jeden Freitagmorgen nach Olten gefahren. Ich fühlte mich bei Regula gut aufgehoben. Das Taiji ist nicht zu ruhig aber auch nicht zu wild.

Regula

Was hat dich motiviert mit Taiji, eine für uns «Westler» ungewohnte Art von Bewegung, zu beginnen?

Irma

Vom Alter her. Ich habe gefunden, vor dem Ausstieg aus dem Berufsleben mit etwas Anderem zu beginnen, damit ich weiter beschäftigt bin. Ich wollte etwas für mich, das mit Bewegung im Zusammenhang steht. Und in einem Kurs in Baden hatte ich in einer Schnupperstunde die Gelegenheit, einen kurzen Einblick ins Taiji zu bekommen.

Regula

Du hast mir erzählt, dass dir Taijiquan in verschiedenen schwierigen Lebenssituationen schon helfen konnte. Kannst du mir diesbezüglich Näheres erzählen?

Irma

Kurz nachdem ich mit Taiji begonnen habe, habe ich mir bei einem Sturz in einen Lüftungsschacht mein Fersenbein zerschmettert. Und so musste ich eine Pause einlegen. In einem Telefongespräch hat mich Regula überzeugt, einen weiteren Versuch mit Taiji zu wagen. Und ich meine, ich wäre heute nicht so gut zu Fuss, wenn ich nicht weiter Taiji gemacht hätte.

Mit 18 Jahren habe ich mein Steissbein gebrochen. Dabei habe ich gemerkt, dass es im konventionellen Turnen zu viele Übungen gibt, die ich eben wegen meines Rückens nicht machen konnte. Mit Taiji war das aber kein Problem. Taiji hat meinem Rücken nur gut getan. Auch wurde mein Rücken wegen meiner ca. 2005 diagnostizierten Osteoporose nicht schlimmer. Durchs Taiji sogar eher besser. Den aktuellen Stand meiner Knochendichte kenne ich nicht. Mein Arzt macht nur Messungen bei meinem Einverständnis für eine allfällig notwendige Therapie. Eine solche möchte ich aber nicht, ich will keine Medikamente einnehmen.

Vor zwei Jahren ist mein Mann verstorben. Taiji hat mir in dieser schwierigen Zeit sehr geholfen, und mir geht es heute psychisch gut. Obschon, ich vermisse meinen Mann vor allem an den Abenden noch sehr.

Regula

Gibt es in all den Jahren Veränderungen, die du direkt auf das Taiji zurückführen kannst?

Irma

Da ist sicher meine Körperhaltung. Ich gehe heute aufrechter. Ich suche keine Fünfliber mehr, wenn ich durch die Strasse gehe: Vorher hatte ich den Kopf näher zum Boden.

Ich habe mehr Selbstvertrauen gewonnen. Ich habe heute das Gefühl, auch jemand zu sein. Eigentlich fühle ich mich in allen Bereichen selbstsicherer. Heute kann ich in einem Geschäft sagen, wenn ich etwas nicht kaufen will. Früher hatte ich das Gefühl, ich könne ohne Einkauf den Laden nicht verlassen. Gerade im Dorfladen war dieses Gefühl stark.

Ich konnte früher wegen meines tiefen Blutdrucks nie einen Umzug verfolgen. Es wurde mir relativ schnell übel, verlor manchmal sogar das Bewusstsein. Aber heute fällt mir das leicht. Im Taiji-Training übe ich ja das Stehen.

Regula

Was bringt dir das Taiji denn heute? Bist du noch weiter aktiv, körperlich oder auch geistig/mental?

Irma

Taiji tut mir sehr gut. Wenn ich nicht schlafen kann stehe ich auf und laufe die 19er Form bis zu dreimal. Das hilft mir, das Einschlafen ist anschliessend kein Problem mehr.

Für meinen grossen Garten ist Taiji ideal. Beginnt der Rücken zu schmerzen weiss ich, dass ich mich aufrichten und mich in die Mitte zurückführen muss. Ich muss mich zentrieren und dann geht es wieder.

Ich gehe auch ins Seniorenturnen, wo ich Leute aus dem Dorf kennenlerne. Ich muss mich neu orientieren, seit mein Mann verstorben ist. Und damit ich in Bewegung bleibe und auch Kontakt finde zu anderen Leuten, gehe ich monatlich ein- bis zweimal Jassen ins Alterszentrum.

Regula

Wie schätzst du dich im Vergleich mit Gleichaltrigen ein?

Irma

Ich gehöre eher zur vitaleren Gruppe. Oft bin ich auch älter als die anderen Gruppenmitglieder, fühle mich aber unter ihnen wohl, kann gut mithalten und werde vielfach jünger eingeschätzt.

Regula

Und wie geht es dir sonst bezüglich Gesundheit?

Irma

Da geht es mir sehr gut. Ich kann eigentlich überall mitmachen und mithalten. Auch wenn wir Spazieren oder Velofahren gehen.

Regula

Irma, du nimmst mit 77 Jahren noch keine Medikamente?

Irma

Nein, das brauche ich nicht. Mit der Bewegung ist mein Blutdruck gut.

Regula

Das ist wunderbar.

Irma

Ja, mein Arzt war darüber sehr erstaunt, sollen doch die Blutdruckwerte bei Arztkontrollen immer zu hoch sein. Ich habe aber gemeint, nicht die meinigen. Zuerst hat er den Blutdruck der linken Seite und dann den der rechten Seite gemessen mit der Bemerkung, der Unterschied zeige sich sofort. Der Arzt war dann über die Ausgeglichenheit links – rechts total erstaunt und meinte, das habe er noch nie gehabt, die beiden Seiten sind identisch.

Regula

Übst du zu Hause regelmässig Taijiquan?

Irma

Ich habe in meinem Tagesablauf keine bestimmte Zeit für das Training reserviert. Das kommt immer spontan. Mein Körper sagt mir, wann ich Taiji brauche.

Regula

Toll. Das ist ja genau das, was uns Taiji lernen kann: auf uns hören und im Moment reagieren.

Und nun die letzte Frage: Hast du zur chinesischen Kultur noch andere Bezüge ausser über das Taijiquan?

Irma

Das Essen schmeckt sehr fein und China ist ein sehr interessantes Land.

Regula

Ich danke dir herzlich, dass du dir Zeit für dieses Gespräch genommen hast.

Olten, 1. Juni 2018, Regula Stehli-Schär

Erfahrungsberichte

chen yingchun sabre

Meister Chen YingJun unterrichtet wieder in der Schweiz. Und schon das erste Training bot genau das, was sich alle von einem tollen Training erhoffen: Korrekturen, Erklärungen und die Kraft eines Meisters spüren.

Aber Chen YingJuns Training bietet mehr. Zu seinem Unterricht gehören sein unverkennbarer Humor, viel Lachen, viel Power, ein Wort mit und für jeden und er nimmt sich viel Zeit, um jeden, der das will, individuell zu korrigieren.

Auf die Frage eines Lehrers, wie ein Schüler in einer bestimmten Bewegung korrigiert werden solle, antwortete Meister YingJun: „Lehren lebt.“ Er erklärte, dass sich das Lehren verändert, genauso wie sich ein Schüler verändert. Lehren muss immer wieder angepasst werden.

Einem Schüler, der sich über die Wirkung der Korrektur freute, sagte Meister YingJun: „Vor einem Jahr warst du wie ein Radiergummi. Man kann einem Radiergummi keine Form geben. Nun ist dein Dantian, deine Mitte so weit offen, sodass ich dich heute anders korrigieren kann. Nun kann ich dir eine Form geben.“

Wir sind gespannt, was uns in den nächsten Unterrichtsstunden erwartet. Wir sind aber sicher, dass Meister Chen YingJun uns alle einen grossen Schritt weiterbringen wird.

Einige Teilnehmerstimmen

Mieke: „Bei Chen YingJun sieht man die Spiralbewegungen sehr gut und kann diese gut nachvollziehen.“

Tina: „Die Korrektur im Standing war so, dass ich sofort spüren konnte, wie die Energie sank und der Körper sich öffnete.“

Roland: „Es ist immer wieder ein Erlebnis, mit einem Meister zu trainieren.“

Rosina: „Ich finde es faszinierend, YingJuns Bewegungen zuzuschauen. Sie sind so klar und nachvollziehbar.“

Patrick: „Mir hat die ungezwungene, ruhige Atmosphäre besonders gut gefallen.“

 

Erfahrungsberichte

master chen excercise
master chen group

Grossmeister Chen Xiaowang unterrichtet vom 1. – 7. Oktober in Panjin, China. Für Kurzentschlossene ist eine Teilnahme möglich.Grossmeister Chen Xiaowang unterrichtet vom 1. – 7. Oktober in Panjin, China. Für Kurzentschlossene ist eine Teilnahme möglich. Alle Infos unter: https://mp.weixin.qq.com

Allgemeines

zimmermann1«Das Buch der Wandlungen denkt nicht nach und tut nichts, sondern ist in Stille regungslos. Regt man es aber an, dann erfolgt eine Durchdringung aller Gegebenheiten auf Erden. Wäre es nicht das geisterfüllteste auf Erden, wie könnte es dann ein solches hergeben?

Das Buch der Wandlungen ist es, wodurch der Berufene bis in die grössten Tiefen dringt und dadurch alles im keimhaften Zustand erfasst. Nur aufgrund der Tiefen kann er die Bestrebungen auf Erden durchdringen. Nur duch das Erfassen des keimhaften Zustandes kann er die sich ergebenden Aufgaben auf Erden bewerkstelligen». (Aus «Grosse Abhandlung», Teil 1, Kap. 10, in Wilhelm S. 291f.)

…und ein Fazit daraus von Georg Zimmermann: «Aus einem Sonnenblumensamen kann keine Rose entstehen!»

Vieles wurde am heutigen Tag dieser reichen Weiterbildung ausgetauscht, gelehrt und veranschaulicht. Im Namen des cwtach Verbandes danken wir Georg Zimmermann für sein engagiertes, fundiertes und persönliches Weitergeben seines Wissens und seiner Erfahrungen!

Stimmen der TeilnehmerInnen

«Eine sehr komplexe Materie verständlich, humorvoll und in entspannter Atmosphäre vermittelt. Inspirierend und lustvoll das Ganze. Herzlichen Dank für den bereichernden Tag!» Roberta

«Interessante und verständliche Einführung ins I Ging» Johanna

«Es war eine schöne, interessante Einführung ins I Ging und hat für einen guten Ueberblick gesorgt. Vielen Dank!»

«Sehr gut!» Daniel

«Sehr spannend, sehr interessant, sehr theoretisch. Zur Zeit habe ich das Gefühl, dass es für mich zu kompliziert ist, es nachzuvollziehen.»

Aber vielleicht mit der Zeit und der Ruhe zuhause, werde ich es höchstwahrscheinlich mal ausprobieren.» Jacinta

«In kurzer Zeit einen guten Ueberblick über das I Ging erhalten; gute anschauliche Beispiele von Hexagrammen; interessanter Praxisbezug; humorvolle Annäherung an dieses doch sehr komplexe Thema.» Christof

«Viele Informationen zu einem komplexen Thema von einem sehr kompetenten Referenten, Georg Zimmermann.»

«Wie beim Praktizieren von Taijiquan durfte ich an diesem Einführungstag feststellen, dass die Rückkehr zur «Basic» wertvoll ist und Klarheit bringen kann.

«Ein toller Kurstag! Vielen Dank» Regula

«Dichter und spannender Einblick in ein jahrhunderte/jahrtausende altes Wissen. Danke! Ein Minimum an Anfängerwissen wäre vorteilhaft.»

«Der Kurs mit Georg war ein bereicherndes Erlebnis, welcher aus meiner Sicht das I Ging lebt und dabei seine einfühlsame Person miteinbringt.

«I Ging, ein anderer Weg, Anregungen für’s eigene Leben zu erhalten!» Renata

Weiterführende Literatur

«I Ging – das Buch der Wandlungen» – neu übersetzt und kommentiert von Georg Zimmermann, Patmos Verlag

«I Ging – Das Buch der Wandlungen», Richard Wilhelm, Diederichs Verlag

Weitere interessante Informationen findet Ihr auf der Internetseite von Georg:

http://www.iging-tao.ch

Jahresagenda

Zudem möchte ich eine Jahresagenda vorstellen, welche mich seit nun schon mehreren Jahren begleitet. Sie wurde vom bekannten Feng Shui Lehrer Dominik F. Rollé aus Luzern entwickelt.

«Sternstunden …». Darin werden verschiedene bewährte astrologische Systeme integriert, unter anderem das I Ging: das I Ging als Jahreshexagramm und als Tageshexagramm. So hat zum Beispiel unsere heutige Weiterbildung unter dem Hexagramm «62. Die Sorgfalt» stattgefunden!

«Jahreshexagramm von 2016»:

23. Die Verschlechterung – in Zeiten des Zerfalls den Seelenplan erinnern

«Nach dem I Ging Kalender wird es 2016 wichtig sein, sich im Angesicht von Gegendruck und Auflösung zu bewähren. Korruption und Manipulation können nun starken Auftrieb erhalten und jeden gut gemeinten Impuls im Keim ersticken. Statt gegen den Zerfall anzukämpfen, sollte man nun den rechten Moment nutzen, um sich aus zwielichtigen Verbindungen zu befreien. Das schliesst mit ein, sich von den eigenen Negativprogrammen zu lösen und sich an seinen Seelenplan zu erinnern.»

…mehr dazu findet Ihr in der Agenda oder auf der untenangefügten Internetadresse:

http://www.lebensraum-fengshui.ch/bucher/ 2016 hat’s ja in sich...!

oder ein Gratis-Webinar zu Sternstunden:  https://www.sofengo.de/w/160448

und über die Jahresthematik 2016: https://www.youtube.com/watch?v=IgQ7G_DzFcM

Ich wünsche Euch ein wandlungsreiches und lebhaftes Erforschen dieses reichen Weisheitsbuches!

Renata Mäusli

Wissenswertes