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CWTACH Lehrer*innen-Tag in Olten, 9. November 2021

04. Januar 2022

Erfahrungen von Teilnehmenden des Workshops, zusammengestellt von Roberta Weiss

Roberta Weiss: Im Rahmen seiner Tätigkeit als Aikido-Lehrer stellte sich Alfons Lötscher immer wieder die Frage nach dem «Ki» oder Chi fand jedoch darauf keine befriedigende Antwort. Da wurde ihm empfohlen, nach Olten zu fahren, denn dort wisse jemand genau, was es sei. So lernte Alfons die Meisterschülerin Regula Stehli-Schär kennen und besuchte ihre Chen Taijiquan-Stunden. Bald begegnete er auch Grossmeister Chen Xiaowang, der in der Schweiz regelmässig Workshops anbot. Es folgten Reisen nach China und Trainings im «Taijiquan-Dorf» Chenjagou. Inzwischen gibt er seine Erfahrungen mit dem «Chi» nicht in seinen Taiji-Kursen sondern auch im Aikido weiter (www.dojo-alfons-loetscher.ch).


Dieses Jahr leitet er den CWTACH Lehrer*innen-Tag in Olten und führt die acht Teilnehmenden mit hilfreichen Erklärungen, anregenden Anekdoten und einen gesunden Portion Humor durch die anspruchsvollen Laojia-Form.

Daniel Bolliger: Vor dem Workshop war ich gespannt, wie die Unterrichtsmethode von Alfons für die Laojia aussah. Es hat mich gefreut in diesem persönlichen Rahmen wieder einmal bekannte Gesichter zu sehen und zusammen intensiv zu üben. Alfons hat die altbekannte Schwierigkeit aufgegriffen, dass die Form in den hinteren Teilen weniger geläufig ist als in den Anfangsteilen. Alles von Hinten aufzurollen fand ich darum einen spannenden Ansatz, der mich im Verlauf des Trainings auch praktisch überzeugte. Zudem konnte ich einiges aus dem Erfahrungsschatz von Alfons mitnehmen (z.B. die Kraft der korrekten Hakenhand…), was ich auch schon in unseren Taiji-Trainings erfolgreich weitergeben konnte.


Patricia Jan-Gujot: Dieselbe Form: Laojia, dieses Mal jedoch übe ich sie unter der Leitung von Alfons. Mit ihm hatte ich bis jetzt nicht die Gelegenheit zu arbeiten. Das Aufzeigen von kleinen Unterschieden in den Bewegungen. die Möglichkeit mich an die Empfehlung von Grossmeister Chen Xiaowang zu erinnern: « Never forget beginners mind ! » (Vergesst nie die Geisteshaltung eines Anfängers !). Ich wünsche mir sehr, dass auch nächstes Jahr ein Lehrer*innentag stattfinden wird.


Jacinta Lahl: Der Verlust von Regula wiegt immer noch schwer. Dieser Sonntag bei Alfons hat mir wieder neuen Mut gemacht und meine Perspektive nach vorne gerichtet. Ich habe an diesem Tag Güte, Geduld, fachkundiges Wissen und Kollegialität erlebt. Lieben Dank dafür.
Roland Hahn: Mir hat das rückwärts Erlernen der Laoja sehr gut gefallen. Es war eine sehr ausgeglichene Stimmung. Alfons hat die Teile sehr schön dargestellt und oft die Anwendung logisch erklärt. Mir hat dieser Sonntag sehr gut gefallen. Gerne bin ich wieder dabei wenn es wieder so einen Lehrertag veranstaltet wird.


Christof Wetzel: Was war mir wichtig vor und an diesem Workshop? Die Informationen zum Lehrer*innen Tag 2021 wurden rechtzeitig verschickt und auf der Homepage publik gemacht. Die Auflagen Aufgrund der Corona Pandemie wurden rechtzeitig und transparent kommuniziert. Da der Lehrer*innen Tag ein 3G Anlass war, fühlten wir uns sicher und durften ohne Maske trainieren.
Was hat mir speziell gefallen? Alfons hat mit uns die Laojia Yilu von hinten beginnend trainiert. Dabei starteten wir wirklich mit den drei letzten Bewegungsbildern der Laojia, mit beiden Händen zum Fuss bewegen, direkt auf den Kopf schlagen, Buddhas Wächter stampft mit dem Stössel, und arbeiteten uns dann bis zum Start der Form zurück. Zusätzlich zu den Erklärungen zum Ablauf und den Bewegungsbildern zeigte uns Alfons auch die eine oder andere Anwendungsidee für die in den Bewegungsbildern versteckten Kampf-Techniken.
Atmosphäre : Es hat uns allen sehr gut getan, wieder einmal mit Taijilern aus anderen Schulen und Landesteilen zusammen zu trainieren. Dank den Pausen, hatten wir auch genug Zeit zum Plaudern und fachsimpeln.

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